Online: Kleines Drogen ABC – Fragen und Antworten – (A.1)
14.01.2021 16:00 – 14.01.2021 17:30

Um an dieser Weiterbildung teilnehmen zu können, benötigen Sie eine Verbindung zu Microsoft Teams, ein Mikrofon und eine Kamera. (PC, Laptop, iPad, kein Smartphone). Sie erhalten einen Tag vor dem ersten Termin eine Einladung zu Ihrer Gruppe. Bitte melden Sie sich wenn möglich 15-20 Minuten vor Beginn des Webinars in Teams an.

 

Gruppe A: Modul 1 (Einführung) – 14.01.2021 (16.00-17.30 Uhr)

Gruppe B: als SchiLW möglich 

Drogen sind in aller Munde, Gott sei Dank nicht wortwörtlich, aber bei genauerem Nachdenken, wird wohl vielen Menschen schnell eine psychoaktive Substanz einfallen, die er/sie selbst in den letzten Tagen konsumiert hat. Vorab werden dies legale Drogen wie Kaffee oder Tee, Alkohol oder Tabak sein, auch Medikamente können dies sein. Manchen Menschen werden hierbei auch illegale Drogen in den Sinn kommen. Drogen, legal oder illegal, sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, und so wird sich vermutlich auch jeder Jugendliche früher oder später, mehr oder weniger bewusst mit legalen und illegalen Drogen auseinandersetzen müssen.

An dieser Stelle setzt das Webinar „Kleines Drogen ABC“ an. Interessierten Lehrkräften bzw. Sozialpädagogen/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Psychologen/-innen an Schulen soll eine Basis an Drogenwissen (oder ein Freshup bestehenden Wissens) vermittelt werden, damit sie mit ihren Schüler/-innen über psychoaktive Substanzen ins Gespräch kommen und bleiben können. Vordergründig steht dabei nicht der Anspruch, dass man unbedingt Experte in punkto Drogen sein muss, aber ohne einige Grundkenntnisse über die gängigsten legalen und illegalen Drogen ist jedes Gespräch über Drogen mit Jugendlichen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Auch Falschinformationen sind Gesprächstöter. Aus Sicht der Prävention ist es daher umso wichtiger, ein Basiswissen über Drogen, d.h. über Konsum, Wirkungen und Nebenwirkungen aufzubauen und zu vertiefen, dies zumal immer neue Trends auftauchen und sich Mythen und Falschmeldungen schnell und leicht verbreiten.

Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema Drogen (Suchtpräventives Denken, Drogen-debatte, Motive des Drogenkonsums, u.v.m.) werden in 6 weiteren Modulen (à 90 min ) folgende psychoaktive Substanzen gesondert behandelt:

– Alkohol (Dürfen und ab wann dürfen Jugendliche hochprozentigen Alkohol trinken? Was bedeuten die Begriffe „Komasaufen“, „Binge Drinking“ und „Flatrate-Party“? Gibt es neue Trends beim Alkoholkonsum?)
– Tabak (Was ist gefährlicher: Zigaretten oder Shishas? Was sagen neue Studien über E-Zigaretten?)
– Cannabis (Was bedeutet Legalisierung bzw. Regulierung etc … von Cannabis? Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD? Was sind synthetische Cannabinoide?)
– stimulierende Drogen (Sind Energydrinks auch Drogen? Ist Kokain nur eine Droge der Schickeria und Gutbetuchten und wie steht es um Speed (Amphetamine)? Sind XTC Pillen in Luxemburg angesagt?)
– Sedative Drogen (Sind Beruhigungsmittel bei Schüler*innen verbreitet? Ist Kodein ein Thema unter Jugendlichen? Was ist GHB? Welche Rolle spielen Opioide (z.B. Hero-in) im Jugendalter?)
– psychedelische Drogen (Was ist der Unterschied zwischen LSD und sogenannten „Zauberpilzen“? Sind Psychedelika unter Schüler*innen und Jugendlichen verbreitet? Ist Microdosing ein neuer Trend?)

Zielgruppe

Lehrer und Personal aus dem psycho-sozio-edukativen Bereich

Zielsetzung

Wissen
Die Teilnehmer/-innen kennen:
- die Grundzüge der gesetzlichen Bestimmungen zu verschiedenen legalen und illegalen Drogen
- die Wirkungen und Nebenwirkungen von verschiedenen Drogen
- Motive von Jugendlichen für oder gegen den Konsum von psychoaktiven Substanzen.

Fähigkeiten
Die Teilnehmer/-innen sind in der Lage:
- Informationen über den Drogen(Konsum) zu vermitteln
- Hinweise und Tipps zum Einsatz des Themas Drogen im Unterricht/Schule anzuwenden.

Haltung
Die Teilnehmer/-innen:
- reflektieren ihre eigene Haltung zu verschiedenen Drogen
- pflegen eine ergebnisoffene und wertschätzende Gesprächsführung.

Arbeitsformen

  • Webinar mit Präsentation/Vortrag der Themen
  • Einspielen von Kurzfilmen
  • Einbindung durch Abfragen
  • Diskussion

Sprache

Lëtzebuergesch

Organisation

cnapa, IFEN

Referent(en)

Luc Both, diplomierter Erzieher und Diplom Pädagoge, Referent für Suchtprävention, cnapa
Jean-Paul Nilles, Dr. phil., Kommunikationswissenschaftler, Pädagoge, Referent für Suchtprävention, cnapa

Einschreibungen

Über die Webseite: IFEN (Code : B2-i-30)

Adresse

Institut de formation de l'Éducation nationale - eduPôle Walferdange - bâtiment 6